GDL-Streik
08:08 Uhr

Im Tarifkonflikt der Saarbahn rollt wieder Ersatzverkehr

Die Saarbahn startet auch in der neuen Woche mit einem Notplan. Hintergrund ist ein andauernder Tarifstreit mit einer Warnstreikwelle. Welche Alternativen gibt es für Fahrgäste?
Saarbahn
Saarbahn der zweiten Generation an der Haltestelle Römerkastell , © Saarbahn/Iris Maurer
Erneut greift die Saarbahn in ihrem Tarifkonflikt zu einem Ersatzkonzept. Wegen weiterhin angekündigter Warnstreiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) fahren (heute) sogenannte Tram-Trains bis 16.30 Uhr, wie die Saarbahn mitteilte. Zudem solle die S1 nach Möglichkeit um 18.00 Uhr wieder im Regelbetrieb starten. Parallel verkehre eine neue Saarbahn bis 19.23 Uhr im Probebetrieb mit Fahrgästen. Zudem seien Ersatzbusse unterwegs. 

"Es liegt auch eine Streikankündigung für Dienstag, 25. August, vor", ergänzte die Saarbahn. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) äußerte sich vorerst nicht erneut.

Grenzüberschreitende überregionale Stadtbahn

Hintergrund ist ein schon seit mehreren Monaten andauernder Tarifkonflikt. Die Saarbahn befördert nach eigenen Angaben jährlich fast 35 Millionen Fahrgäste in Saarbrücken und im Regionalverband und fährt grenzüberschreitend bis ins lothringische Sarreguemines in Frankreich. Ihre Tram-Trains verkehren sowohl in der Stadt als auch im Umland auf Schienen.
© dpa | Abb.: Saarbahn/Iris Maurer | 24.08.2026 08:08

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