Mit der stärkeren Personalpräsenz sollen Beschäftigte bei Kontrollen besser vor verbalen und körperlichen Übergriffen geschützt und kritische Situationen leichter entschärft werden. Nach Angaben von DB Regio ergänzen die Prüfgruppen bereits laufende Pilotprojekte, bei denen Kontrollen in Doppelbesetzung oder gemeinsam mit Sicherheitskräften stattfinden.
Nach Angaben des zuständigen Aufgabenträgers SPNV-Nord sollen die Prüfgruppen zudem dazu beitragen, dass mehr Fahrgäste mit gültigen Fahrscheinen unterwegs sind. Perspektivisch soll das Modell auch auf weitere Strecken in Rheinland-Pfalz ausgeweitet werden.
Anfang Februar wurde ein Schaffner bei einer Ticketkontrolle in einem Regionalexpress nahe Landstuhl (Westpfalz) totgeprügelt. Der Anlass: Der 26 Jahre alte Täter hatte keinen Fahrschein. Die Tat in Rheinland-Pfalz sorgte bundesweit für Entsetzen und löste eine Debatte über Sicherheit in Zügen aus.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Stefan Wildhirt | 03.08.2026 13:30







