Hamburg
08:20 Uhr

CDU sieht Risiken wegen Analogfunks im Eisenbahnhafen

Während des Rangierens tauschen sich Lokführer über den herkömmlichen Analogfunk aus. Die CDU-Fraktion spricht sich für eine Modernisierung aus.
HHLA Container Terminal Burchardkai
Blick auf das automatisierte Blocklager auf dem HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) in Hamburg, © HHLA / Thies Rätzke
Die Hamburger CDU-Fraktion sieht Risiken im Hamburger Eisenbahnhafen wegen des Einsatzes des Analogfunks, einer älteren Funktechnik. Die größte Oppositionsfraktion fordert den Senat auf, nach und nach auf den Digitalfunk umzustellen, und kündigte einen Antrag an.

Einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der CDU-Fraktion von Ende April zufolge nutzen Lokführer im Hafen während des Rangierens den Analogfunk. Es handle sich um ein "zugelassenes und bewährtes Verfahren".

Die CDU-Fraktion teilte jedoch mit, Lokführer hätten viele Fälle geschildert, in denen Schiffsbesatzungen Funkfrequenzen der Lokführer im Hafen besetzten. In solchen Fällen könnten brenzlige und teils gefährliche Situationen entstehen.

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst nutzen den Digitalfunk. Der Analogfunk wird in Fällen verwendet, wenn der Digitalfunk gestört ist, was gelegentlich vorkommt. Ein Vorteil des Digitalfunks ist, dass er sich verschlüsseln lässt.
© dpa | Abb.: HHLA (Symbolbild) | 01.07.2026 08:20

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