VDV-Geschäftsführer Alexander Möller warnte vor Angebotskürzungen bei Bussen und Bahnen. Die Verkehrsleistung werde wegen der "explodierenden Preise" weiter zurückgehen - "im regionalen Zugverkehr und auch für die Verkehre in den Städten und im ländlichen Raum", sagte Möller der Zeitung. Dadurch drohe die Attraktivität des Deutschlandtickets dauerhaft abzunehmen. "Nicht wegen des Preises, sondern wegen des schlechter werdenden ÖPNV-Angebots." Derzeit kostet der Fahrschein 63 Euro. Im September wird der neue Preis festgelegt.
Der Dieselpreisschub wegen der Iran-Krise greife ohne Ausgleichsmaßnahmen das ÖPNV-System insgesamt an, so Möller. Viele Kostensteigerungen habe die Branche bislang abfedern können - "jetzt geht das nicht mehr". Bund und Länder stünden daher in der Verantwortung, einen Kollaps zu verhindern.
Absender: dts Nachrichtenagentur | Abb.: RMV/Alstom (Symbolbild) | 12.05.2026 05:39








