Nach ICE-Unfall
09:51 Uhr

Bahnstrecke Fulda-Frankfurt weiterhin gesperrt

Defekte Oberleitung, Experten im Einsatz, weiträumige Umleitungen: Die gesperrte Bahnstrecke in Hessen sorgt weiterhin für Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr. Wie lange noch voraussichtlich?
ICE 4 Baureihe 412
ICE 4 Baureihe 412, © Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
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Nach dem Zusammenstoß eines ICE mit einem Bagger-Greifarm bei Gelnhausen in Hessen bleibt die Bahnstrecke zwischen Fulda und Frankfurt am Main auch am Dienstag gesperrt. "Die Oberleitung ist defekt. Sie muss repariert werden", sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Dafür würden Experten eingesetzt. Auch werde die Strecke auf mögliche weitere Schäden untersucht, etwa am Gleisbett. 

Weiträumige Umleitungen

Die Deutsche Bahn erwartet unter Vorbehalt eine Streckensperrung etwa bis zum Dienstagabend. Somit kommt es nach ihren Angaben zunächst weiterhin "zu Verspätungen von circa 45 Minuten und Ausfällen im Fernverkehr". Betroffen sind folgende Verbindungen:

- ICE-Züge Frankfurt/Main - Kassel-Wilhelmshöhe - Hannover - Hamburg
- ICE-Züge Frankfurt/Main - Wolfsburg/Braunschweig - Berlin
- ICE-Züge Frankfurt/Main - Erfurt - Berlin
- ICE-Züge Frankfurt/Main - Erfurt - Leipzig - Dresden

"Bitte informieren Sie sich nochmals vor Reiseantritt über Ihre Verbindung auf bahn.de, im DB Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft 030/2970", teilte die Bahn weiter mit. Die Strecken-Vollsperrung erzwingt weiträumige Umleitungen für Bahnreisende.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben (Symbolbild) | 24.03.2026 09:51

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