Medienberichten zufolge hat das Ergebnis der Bahn-Tochter DB Fernverkehr auch im vergangenen Jahr die Gesamtbilanz des Konzerns runtergezogen. Die Sparte könne ihr "volles Umsatzpotenzial aktuell nicht heben", sagte Vorstand Peterson der SZ. "Die vielen Baustellen und Störungen sind für uns sehr herausfordernd. Eine mehrwöchige Sperrung bedeutet für uns nicht selten Umsatzeinbrüche im ein- oder sogar zweistelligen Millionenbereich."
Hinzu komme, dass die DB Fernverkehr fast 300 Millionen Euro mehr für Trassenpreise habe zahlen müssen. "Und wenn dann auch noch die fest zugesagte Trassenpreisförderung nur zur Hälfte kommt, muss ich woanders optimieren", so Peterson. Trotz allem sei es gelungen, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen im letzten Jahr um mehr als 100 Millionen Euro zu verbessern.
Probleme bereitet Peterson nach wie vor die Auslastung seiner Fernzüge - vor allem auf Strecken, auf denen ICs parallel zu Regionalzügen fahren. "Grund dafür ist das Deutschlandticket. Das hat uns 15 Millionen Fahrgäste aus den Zügen gezogen", sagte Peterson. 2025 habe die Auslastung der Fernzüge im Schnitt bei 48 Prozent gelegen, so der Manager. "Vor Corona waren wir bei 56 Prozent, und ja, da wollen wir wieder hinkommen."
Absender: dts Nachrichtenagentur | Abb.: via dts Nachrichtenagentur (Archiv) | 16.03.2026 05:31









