Die Züge auf der Fernlinie Berlin-Dresden-Prag fahren dann nur zwischen Berlin und Dresden sowie Decin und Prag. Zwischen Dresden und Usti nad Labem sollen Ersatzbusse verkehren. Der Halt in Bad Schandau entfällt. Betroffen ist auch der Regionalverkehr: Auf den Linien S1 und U28 gibt es zwischen Bad Schandau und Schmilka beziehungsweise Decin Ersatzverkehr. Die Bahn empfiehlt, sich vor Reiseantritt in den digitalen Auskunftsmedien über Verbindungen zu informieren.
Weitere Sperrungen im April und ab Juni
Weitere Sperrungen sind bereits angekündigt. Von 14. bis 19. April ist die Strecke erneut täglich von 9 bis 17 Uhr gesperrt. Von 13. bis 29. April kommen Nachtsperrungen hinzu. Über weitere Einschränkungen ab Juni will die Bahn später informieren.
Schon seit Februar wird zudem auf dem nahegelegenen Abschnitt zwischen Heidenau und Rathen gebaut. Dort fahren die Züge noch bis zum 11. April im sogenannten Gleiswechselbetrieb, nachts wird die Strecke teilweise gesperrt.
Arbeiten für mehr Zuverlässigkeit
Im Mittelpunkt der Bauarbeiten steht die Sanierung des Hirschmühlenviadukts direkt an der Grenze. Dort werden Teile der Brückenkonstruktion erneuert. Außerdem verlegt die Bahn neue Kabel und schließt Arbeiten im Güterbahnhof Bad Schandau Ost ab, die den Betriebsablauf verbessern sollen.
Nach Angaben des Unternehmens dienen die Maßnahmen dazu, die stark befahrene internationale Verbindung langfristig zuverlässiger zu machen. Seit 2014 wird die Strecke umfangreich modernisiert. Es handelt sich laut Bahn um den einzigen elektrifizierten Grenzübergang von Deutschland nach Tschechien im Schienennetz.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben (Symbolbild) | 15.03.2026 08:45









