Verkehrssenatorin Ute Bonde steht laut Richter seit dem 18. Februar wegen der defekten Rolltreppen am Hauptbahnhof und auch am Südkreuz in engem Austausch mit der Deutschen Bahn. Auch am Dienstag habe die Senatorin mit der Bahn über die schwierige Lage gesprochen und Wegner informiert.
Zuvor hatte sich SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach zu Wort gemeldet und dem "Tagesspiegel" gesagt: "Es ist mir fast peinlich, das zu fordern, aber kann der Regierende Bürgermeister der deutschen Hauptstadt bitte einmal die Deutsche Bahn anrufen und zum Klartext einladen, oder ist neben Rolltreppen am Hauptbahnhof auch die Verantwortung fürs große Ganze außer Betrieb?"
Reparatur hängt von Ersatzteilen ab
Die Bahn hatte zuletzt erklärt, man wolle schnellstmöglich mit den Reparaturen beginnen, sobald die erforderlichen Ersatzteile vorliegen. Reisende am Hauptbahnhof werden nun von Service-Mitarbeitenden unterstützt, "die Wege zeigen und beim Koffertragen helfen". Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste könnten weiterhin die Aufzüge nutzen.
Bundesweit weitere Rolltreppen betroffen
Auch an anderen Bahnhöfen in Deutschland nahm die Bahn Anlagen außer Betrieb. Betroffen waren laut Bahn insgesamt 70 von bundesweit rund 1.000 Rolltreppen, die nun "sehr aufwendig" repariert werden müssten.
Der Berliner Hauptbahnhof gehört mit rund 330.000 Reisenden und Besuchern pro Tag zu den am stärksten frequentierten Bahnhöfen Deutschlands.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben (Symbolbild) | 11.03.2026 06:59








