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Verdi legte ein Kompromissangebot vor, dass im Kern zwar nur eine Entgeltsteigerung von 3,4 Prozent, aber mindestens in Höhe von 150 Euro beinhaltete. Die Gewerkschaft verlangt jedoch eine deutlich geringere Laufzeit von lediglich zwölf Monaten.
Reaktionen
Hochbahn-Verhandlungsführerin Saskia Heidenberger erklärte, "nicht akzeptabel ist, wenn wir ab Januar 2027 schon wieder verhandeln und unsere Kundinnen und Kunden erneut von massiven Streiks betroffen wären." Noch in der Verhandlungsrunde sei das Unternehmen Verdi entgegengekommen.
Gewerkschaftssekretär Gabriel Arndt kritisierte, "bei einer derart volatilen Weltlage sind lange Laufzeiten, wie sie die Hochbahn vorschlägt, völlig inakzeptabel". Die Hochbahn habe eine bereits vereinbarte Arbeitszeitverkürzung aus 2024 nun als vermeintliche Entgeltsteigerung eingerechnet. "Das ist unredlich und dreist."
Die Verhandlungen sollen am 23. März fortgesetzt werden. Weitere Warnstreiks sind bislang nicht angekündigt.
© dpa | Abb.: HOCHBAHN (Archiv) | 09.03.2026 20:03








