Seit Langem wird gefordert, die bisher eingleisige und nicht elektrifizierte Strecke zwischen beiden Großstädten auszubauen. Nach jüngsten Aussagen des Infrastrukturministeriums lässt das aber noch Jahre auf sich warten. Für den Südabschnitt Geithain-Chemnitz sollen die Arbeiten nach aktuellen Plänen 2032 beginnen und bis 2035 dauern. Der Zeitplan für den Nordabschnitt bis Leipzig ist noch völlig unklar, da die genauen Planungen ausstehen.
"Unfassbare Rückschläge beim Streckenausbau"
"Es fällt immer schwerer, diese unfassbaren Rückschläge beim Streckenausbau wegzustecken und dennoch weiter daran zu arbeiten", betonte Neuberg. Angesichts der hohen prognostizierten Kosten - allein der Nordabschnitt soll nach bisherigen Berechnungen etwa 750 Millionen Euro kosten - forderte er einen Abbau von Auflagen und Regularien für den Ausbau öffentlicher Infrastruktur. "Letztlich geht es hier nicht um den Turmbau zu Babel, sondern wir beabsichtigen lediglich die Ertüchtigung einer vorhandenen und im Betrieb befindlichen Bahnstrecke!"
© dpa | 26.02.2026 21:21








