Im laufenden Jahr will Knorr-Bremse nun wieder wachsen. Der Umsatz soll auf 8 bis 8,3 Milliarden Euro steigen, die Profitabilität leicht zulegen. Dabei dürfte auch helfen, dass der Auftragseingang vergangenes Jahr auf 8,4 Milliarden Euro stieg.
Innerhalb des Unternehmens zeigt sich eine klare Zweiteilung: Während es im Eisenbahn-Bereich stabil aufwärtsgeht, leidet das Geschäft mit Lkw seit einiger Zeit. Die beiden Branchen haben sich zuletzt unterschiedlich entwickelt, das schlägt auf Knorr-Bremse als wichtigen Zulieferer durch.
Unternehmenschef Marc Llistosella sieht das Unternehmen auf Erfolgskurs. "Über die Quartale hinweg haben wir unsere Resilienz kontinuierlich gestärkt – insbesondere das vierte Quartal war außerordentlich stark", sagt er. Finanzchef Frank Weber sieht "die konsequente Kosten‑ und Portfoliooptimierung" als Basis der Entwicklung. "Die Senkung der Fixkosten ist hierbei zentral." Zudem optimiert Knorr-Bremse weiter sein Portfolio, trennt sich also von einzelnen Bereichen und kauft in anderen zu.
© dpa | Abb.: Knorr | 19.02.2026 12:15







