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Bei dem Einsturz am Donnerstag kam nach bisherigen Erkenntnissen niemand zu Schaden. Medienberichten zufolge wurden Wohnungen und Büros im Umkreis des betroffenen Baustellenabschnitts evakuiert.
Warum stürzte der Tunnel ein?
Probleme an der Baustelle hatte es bereits am Mittwoch gegeben. Wie die zuständige Baufirma knapp mitteilte, trat zwischen den geplanten Stationen Qixin Lu und Xinjian Lu Wasser aus. Vor Ort sei ein Notfallprotokoll in Gang gesetzt und versucht worden, das Leck zu reparieren, hieß es weiter. Wenige Stunden später teilte die Stadtteil-Regierung mit, in der betroffenen Gegend Straßen für den Verkehr zum Teil gesperrt zu haben.
Das chinesische Wirtschaftsmagazin "Caixin" zitierte einen Experten, der vermutete, dass ein Bruch in einer nahegelegenen Wasserleitung das Fundament unterspült und die folgende Bodenerosion zu dem Einsturz geführt haben könnte.
Betroffen war die im Bau befindliche Jiamin-Linie, die im Westen Shanghais die Randbezirke im Norden und Süden verbinden soll. Die Eröffnung wird nach mehr als sechs Jahren geplanter Bauzeit und Investitionen von 37,1 Milliarden Yuan (derzeit etwa 4,5 Milliarden Euro) für Ende 2028 erwartet.
© dpa | Abb.: CCTV | 13.02.2026 06:02







