Trotz mehrmaliger Aufforderung seien die Unterlagen nicht vervollständigt und inhaltliche Fragen nicht substantiiert beantwortet worden. Die Deutsche Bahn-Tochter DB InfraGo ist für die Bahn-Infrastruktur zuständig.
Scharfe Kritik von Wiesbadens OB Mende
Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) teilte mit: "Unsere schlimmsten Befürchtungen sind übertroffen worden." Der Stadt sei ein zeitnaher Abschluss des Planfeststellungsverfahrens in Aussicht gestellt worden. "Stattdessen ist nach tagelanger Ungewissheit über die Finanzierung nun das vorläufige Aus des Projekts gekommen", sagte Mende.
Vom Bundesbauministerium sei ihm unterdessen jedoch zugesagt worden, dass die Bundesregierung weiterhin am Bau der "Wallauer Spange" festhalte. Es solle ein neues Planfeststellungsverfahren durch die DB InfraGo geben.
Der Sprecher des Eisenbahn-Bundesamtes erklärte, die Mängel der Planunterlagen könnten beseitigt werden. Ein neuer Antrag werde den gleichen Lauf nehmen, den er ohne die Ablehnung genommen hätte. "Allein davon ist eine zeitliche Verzögerung des Vorhabens also nicht zu erwarten", ergänzte der Sprecher.
© dpa | Abb.: DB Netz AG (Archiv) | 29.01.2026 17:09








