Deutschland sei einer der größten Märkte für die Bahnindustrie. Eine Wertschöpfung vor Ort sei deshalb notwendig. Alstom habe 250 Kunden im Land. In Bautzen würden unter anderem Straßenbahnen für Berlin, Magdeburg und Dresden, sowie die S‑Bahn-Züge für Hamburg gebaut. Hinzu komme "ein Milliardenauftrag" mit der S-Bahn Rheinland, für den in Bautzen mindestens 90 S-Bahn-Züge gebaut werden sollen. Nach Angaben von Unternehmen und dem Freistaat ist das Werk in Bautzen einer der modernsten Produktions- und Teststandorte Europas und sichert mehr als 1.000 Arbeitsplätze in der Oberlausitz.
Konzern hatte Görlitzer Werk vor einem Jahr geschlossen
Vor knapp einem Jahr hatte der französische Schienenfahrzeughersteller seine Produktion in Görlitz beendet. Das Görlitzer Werk hat seitdem der Rüstungskonzern KNDS übernommen, der dort nun Panzerkomponenten fertigen will. Rund 170 Beschäftigte waren nach Angaben des Unternehmens nach Bautzen gewechselt.
Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter nannte die Investition ein Beispiel dafür, wie Industrie und Politik gemeinsam wettbewerbsfähige Industriearbeitsplätze im ländlichen Raum sichern können. "Das freut mich ganz besonders, denn wir sind in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, deshalb brauchen wir diese Beispiele", so der SPD-Politiker.
© dpa | Abb.: Alstom (Symbolbild) | 28.01.2026 16:10









