Bordbistros boomen
Älter als 7 Tage

3 Millionen Fans seit EM-Start mit Fernzügen unterwegs

Die Deutsche Bahn (DB) zieht eine positive Bilanz der ersten EM-Woche. Drei Millionen Reisende seien seit dem Start des Turniers am 14. Juni mit ICE- und IC-Zügen unterwegs gewesen, teilte die DB am Samstag mit.
S-Bahn Rhein-Main mit EM-Branding
S-Bahn Rhein-Main mit EM-Branding, © Deutsche Bahn AG / Stefan Wildhirt
150.000 Bahnmitarbeiter seien demnach im Einsatz, um die Fahrgäste während der EM an ihr Ziel zu bringen. Dabei sind 14 EM-Sonderzüge täglich zusätzlich unterwegs. Gleichzeitig gab es in der Auftaktwoche der EM immer wieder auch Störungen auf Hauptachsen des Schienenverkehrs. Man danke dabei allen Fans "für ihre Geduld und Umsicht", so der Staatskonzern.

Während der ersten Spielwoche der EM waren den Angaben zufolge über drei Millionen Reisende mit ICEs und ICs unterwegs. Der Spielort mit den meisten Anreisenden im ICE und IC war demnach Berlin. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Frankfurt und München. Die Spiele der deutschen Mannschaft lockten am meisten Reisende in die Fernzüge. Nach Stuttgart reisten am zweiten Spieltag der deutschen Mannschaft 20.000 Personen.

Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen bislang 182.000 Fan-Tickets, rund 60.000 Fan-Bahncards und rund 7.000 Interrail-Pässe verkauft. Mit dem Titel des Reise-Europameisters bei den Mannschaftsfahrten dürfe sich derweil das Team der Schweiz rühmen. Während der Vorrunde sei das Team gleich fünfmal mit der Bahn unterwegs. Den zweiten Platz belegt das Team aus Rumänien mit vier Fahrten.

Rekord-Nachfrage in Bordbistros

Unterdessen haben die deutschen und europäischen Fußball-Fans in den Bordbistros der Deutschen Bahn in nur sechs EM-Tagen vom 14. bis 19. Juni offenbar für hohe Umsätze gesorgt. Wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, tranken die Fans in dem Zeitraum 44.588 Liter Bier - umgerechnet 132 Tanklastzüge und damit doppelt so viel wie sonst.

Bei den Speisen besonders beliebt ist das Buttercroissant (3,30 Euro), welches laut "Bild am Sonntag" 8.901 Mal verkauft wurde (22 Prozent mehr als sonst üblich). Das Bratwurstbrötchen (6,90 Euro) wurde 7.105 Mal bestellt (63 Prozent Umsatz-Plus). Vom Chili con/sin Carne (11,80 Euro) wurden 6.754 Portionen gegessen (+17 Prozent). Focaccia (6,80 Euro) wurde 4.660 Mal bestellt (+11 Prozent).
Absender: dts Nachrichtenagentur, schiene.de | Abb.: Deutsche Bahn AG / Stefan Wildhirt (Symbolbild) | 23.06.2024 09:55

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