Seit August 2025 wird auf der wichtigen Zugstrecke gebaut. Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Wolfgang Blank (parteilos) betonte vor Ort, dass es notwendig sei, die Bahn wieder attraktiver zu machen. "Da haben wir einen großen Nachholbedarf in ganz Deutschland", sagte Blank. Beim Ersatzverkehr sei auf anfängliche Störungen gut reagiert worden, mittlerweile seien die Busse 167 Tage in Betrieb. "Das ist schon eine gute Zahl."
Die Bahn hat für die Dauer der neunmonatigen Sanierungsarbeiten gemeinsam mit den Aufgabenträgern der betroffenen Länder ein umfassendes Verkehrskonzept erarbeitet. Dazu gehört auch der Schienenersatzverkehr, mit dessen Durchführung das Busunternehmen Ecovista beauftragt wurde.
Winterwetter war herausfordernd
"Wir haben unseren Kundinnen und Kunden da wirklich viel zugemutet", sagte der DB-Bevollmächtigte für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Alexander Kaczmarek, in Schwerin. "Es ist natürlich von der Fahrzeit nicht annähernd vergleichbar." Der Ersatzverkehr laufe, dennoch freue er sich, wenn die Bahnen ab dem 1. Mai wieder regulär fahren.
Nach Angaben von Ecovista werden im Schnitt rund 30.000 Fahrgäste pro Tag mit den Bussen zwischen Hamburg und Berlin transportiert. Mehr als 200 SEV-Busse seien dafür im Einsatz. Das Winterwetter im Norden Deutschlands zum Jahresstart sei für den Busbetrieb schwierig gewesen. Wegen schlechter Straßenverhältnisse habe es Ausfälle und Verspätungen gegeben.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben | 14.01.2026 16:56







